Nester aus Birkenreisig und Weinreben

Den ersten regenfreien Tag nutzte ich, um mir Material zum Fertigen von Frühjahrsdeko aus der Natur zu holen. Einige Lianen der Jungfernrebe zog ich aus den Baumkronen eines nahe gelegenen Wäldchens und schleppte sie zum Verarbeiten in unsere Garage. Danach schnitt ich im Nachbarort noch Birkenreisig, den ich zuhause auf meinem Werktisch zu Nestern wickelte.

Dafür formte ich aus den langen dünnen Reisigzweigen zuerst einen Kranz mit 20 cm Durchmesser und bohrte immer wieder in Abständen, von oben nach unten Äste hindurch (mit dem dicken Teil voran), die ich in die gegenüberliegende Seite des Kranzes steckte (die folgenden Äste kreuzen die vorher gesteckten).

Das verbleibende voluminösere und sogleich biegsamere Geäst wickelte ich auf die Oberseite des Kranzes. Somit schloss sich nach und nach die Unterseite und die oberen auf den Kranz aufbauenden Wicklungen ließen eine Halbkugelform entstehen. Die letzte Reisigauflage umwickelte ich mit ein wenig Bindedraht.

Die Ranken des wilden Weins wickelte ich zu kugeligen Knäulen, in welche ich mit beiden Händen weite Löcher zog, so dass Nester daraus wurden. In die tiefen Öffnungen stellte ich Pflanztöpfe mit roter Scheinbeere und Hyazinthe.

(3.844 Besuche, 5 davon heute)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

8 − eins =

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen