Zimbelkraut – mein Mauerblümchen

Vor ein ungefähr fünf Jahren bekam ich von Nachbarn ein kleines Töpfchen mit Zimbelkraut geschenkt und setzte die Pflanze in eine Lücke meiner lose geschichteten Sandstein-Trockenmauer. Von dort aus breitete sich das Gewächs in alle Richtungen aus und jetzt finde ich es in vielen Ecken meines Gartens wieder. In den schattigen Ritzen und Fugen der Mauern keimen die Samen, die dort wahrscheinlich auch durch Vögel oder Wind eingebracht werden. Diese Standortbedingungen sind anscheinend ideal. Sonnige Seiten heizen sich stark auf, speichern die Wärme und geben sie nur langsam wieder ab. Gut für eine wärmeliebende Pflanze wie das Zimbelkraut, welches in der Lage ist, vorübergehende Trockenheit zu verkraften. Die Stängel hängen nach unten, können aber auch nach oben klettern und wachsen in die Lücken der Steinplatten hinein. Im Winter ist es immergrün, wird kaum gegossen und bedarf auch sonst keiner großartigen Pflege.

Momentan sind die zierlichen kleinen hellvioletten Blüten überall in meinem Garten zu sehen!

 

 

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