Osterei aus spiralförmig gedrehtem Draht

Aus zwei Metern verzinktem Spanndraht in 1,8 mm Stärke, stellte ich unter Zuhilfenahme einer Kombizange eine Drahtspirale in Eiform her. Mit schneckenförmig verlaufenden engen Wicklungen begann ich das Osterei am unteren Ende. Die Drahtmitte hatte ich mit einem Stück Klebeband markiert, damit ich nach den mittleren breiten Wicklungen rechtzeitig wieder erinnert wurde, nach oben hin führende Spiralwicklungen zu verjüngen. Nun kam noch der Part, einen gleichmäßigen Verlauf der Abstände und Breiten hin zu bekommen. Man muss ein Gefühl dafür entwickeln, an welcher Stelle man an der Drahtwicklung sanft drücken oder ziehen muss, wenn diese enger bzw. breiter werden soll, bzw. den optimalen Spiralverlauf erhalten soll.
Bei 2 m Drahtlänge wird ein Ei ca. 10 – 11 cm hoch, ca. 7 – 8 cm breit und
bei 3 m Drahtlänge ca. 14 cm hoch und 10 cm breit.

Geübtere Drahtei-Wickler(innen) können sich an diese aufrecht laufende Wickeltechnik heran trauen. Für mich bleibt es bei diesem einen Prototypen, da diese Machart wesentlich zeitaufwändiger ist.Die Idee für das Ei habe ich übrigens aus der Sendung ARD-Buffet vom SWR.

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