Nachbarskatze

Heute war sie wieder bei uns. Fast täglich sehen wir sie unseren Garten, ihr umkämpftes Revier, durchstreifen. Wir denken, dass sie auch von ihrem Wohn- und Schlafplatz (bei ca. 500 m entfernt wohnenden Nachbarn) aus Geräusche, wie z. B. Tellerklappern oder das Schließen der Zimmer- bzw. Balkontüren wahrnimmt. Vielleicht macht sie aber auch nur ein kleines Nickerchen ganz in unserer Nähe, im Garten, im weichen warmen Mulch. Könnte auch sein, dass sie für einen Moment die Jagd auf Mäuse satt hat…oder…oder…

Auf jeden Fall sehen wir sie dann an unserer Küchenterrassentür lauern und um Einlass bitten indem sie uns bezaubernd schöne Blicke zusendet. Wenn das nicht hilft, wird auf den Terrassentisch gesprungen und weitergemacht, ggf. wird zur Verstärkung noch ein wenig an der Scheibe gekratzt. Dieser Blick hat fast schon etwas Hypnothisches. Diese Augen – Wer kann da schon widerstehen? Wir nicht! Bettel! Ja, wir lassen sie natürlich in die Küche. Schnurrdiburr, um die Beine gestrichen, was das Zeug hält, hier und dort noch ein paar Streicheleinheiten abgeholt. Da war doch noch was. Na klar, gibt es hier ein kleines Leckerli. Im Winter bleibt sie danach machmal ein wenig, pflegt ihr Fell oder räkelt sich genüsslich auf dem angewärmten Fussboden. Im Sommer hat sie oft keine Zeit mehr. Draußen gibt es doch so viel zu Erledigen und zu Erleben. Zum Beispiel haben die Goldfische im Gartenteich gerade eine Glitzer-Live-Show in der Glasglocke abgeliefert. Das ist besser als Fernsehen………..

Wir haben sie auf jeden Fall in den letzten Jahren richtig lieb gewonnen. Irgendwann erfuhren wir in einem Gespräch mit den Nachbarn ihren Namen „Comtesse Miezi„. Das ist wirklich ein vorzüglich passender Name für solch eine majestätische Erscheinung.

Die Gnädigste hatte heute ein wenig Zeit für ein Fotoshooting. Sie ist wirklich eine Schönheit!

 

(104 Besuche, 1 davon heute)

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