Kleines Gartenhaus aus alten Mauerziegeln

Im Sommer 2010 sprachen wir mit unserem Lieblingsmaurer über unser Vorhaben uns ein Gartenhaus zu bauen. Klein sollte es sein, gebrauchte Steine und alte Stallfenster dabei verbaut werden. Die Suche nach alten Backsteinen zu günstigen Konditionen gestaltete sich nicht so ganz einfach. Wir hielten Ausschau nach Abrissobjekten in der Nähe und fragten gezielt nach. Es kamen nur kleine Mengen handgeformter Mauerziegel zusammen. Im Oktober erhielten wir Nachricht von unserem Freund, dem Maurer, dass eine Grundstücksmauer in Vorsfelde abgerissen werden sollte. Das musste dann auch innerhalb kürzester Zeit geschehen. An mehreren Wochenenden trugen wir die Mauer vorsichtig Stück für Stück ab und bugsierten die Ziegel zu uns nach Hause, stapelten diese auf Paletten und deckten alles mit Planen ab. Da stehen sie nun seit fast zwei Jahren auf Treppenpodest und Terrasse herum.

In der Zwischenzeit hatte ich mich wegen der Grenzbebauung mit beiden Nachbarn unterhalten, bei der Gemeinde über Baurichtlinien informiert und eine Bleistiftskizze vom Vorhaben angefertigt. Damit konnte ich meinen Mann gut motivieren mit den Vorbereitungen zu beginnen. Büsche roden und den Graben für das Fundament ausheben (unser Grundstück befindet sich in einem alten Steinbruchgelände) waren eine echte Herausforderung. Aus fünf m³ Betonkies im Hanggelände Schaufel für Schaufel, Karre für Karre, Mischer für Mischer, Eimer für Eimer ein Fundament zu gießen eine supertolle Leistung. Meine Helden haben es geschafft. Diese Hürde ist nun genommen.

Erste Entwurfsskizzen

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