Baum aus Reisig – weihnachtlich

Reisigbaum

In der Nachbarschaft wurden einige Birken gefällt. Ich durfte mir von den abgetrennten Astkram soviel Reisig mitnehmen, wie ich für ein anstehendes Projekt benötigte. Ein Bündelgerät, das mein Mann im Sommer auf einem Flohmarkt entdeckt hatte, wollte ich nun unbedingt mal zum Einsatz bringen. Zuerst befestigte er das Gestell auf einem Holzbrett. Nun schnitt ich den Birkenreisig in gleichmäßig lange Stücke, welche ich in das Metallgestell legte. Beim Befüllen stellte ich fest, dass dieses Teil wohl mal für die Herstellung größerer Bündel, wahrscheinlich auch nicht für Reisig, gedient haben muss. Egal, es sollte nun auch kein Besen mehr werden, denn dafür wäre auch eine andere Reisigsorte nötig gewesen. Das dicke Reisigbündel zurrte ich an einem Ende dreifach mit Draht zusammen und steckte es mit der zotteligen Seite auf einen Haselnussstock. Das nun entstandene Bäumchen kam in den leeren Blumenkübel vor unserer Haustür. Mit Steinen eingekeilt steht es sturmsicher im Topf. Über den oberen Teil des Bündels stülpte ich ein rostiges Krönchen, damit die Drähte nicht mehr hervorblitzten und befestigte daran eine Lichterkette. Die Topföffnung verschönern ein Gestrüppkranz, Grünzeugs und Kupfersterne.

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